Die Künstler

Adolf Stademann

1824 München – 1895 München

Stademann war der Sohn von Ferdinand von Stademann, der 1812 nach München übersiedelte und 1832 als Regierungsrat und Geheimsekretär mit König Otto nach Griechenland ging. Ferdinand von Stademann, der sich auch als Zeichner und Lithograph betätigte, fertigte dort später sein bekanntestes Gemälde „Panorama von Athen“ an.

Nach dem Besuch des Gymnasiums war Adolf Stademann zunächst im Forstwirtschaftsfach tätig, verlegte sich aber schon früh wie sein Vater auf die Landschaftsmalerei.

Er nahm Unterricht bei dem Landschafts- und Architekturmaler Carl August Lebschée und dem Landschaftsmaler Moritz Eduard Lotze. Bald entwickelte Stademann einen eigenständigen Stil. Neben Landszenen malte er ähnlich wie Eduard Schleich d. Ä. Nachtbilder. Später spezialisierte er sich, angeregt durch die niederländische Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts, auf Winterlandschaften mit Figurenstaffagen und impressionistisch angehauchte Mondscheinszenen.

Wintervergnügen

Öl auf Karton
28 x 42 cm
Signiert unten links

Eisvergnügen

Öl auf Holz
29,5 x 46,5 cm
Signiert unten links

Winterfreuden auf dem zugefrorenen See

Öl auf Holz
30 x 44 cm
Signiert unten links