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Ankunft der Postkutsche

40 x 50 cm Öl auf Karton, signiert unten rechts. Willy Moralt stammte aus einer alteingesessenen Musikerfamilie. Er wurde als Sohn des königlichen Kammermusikers und Landschaftsmalers Paul Moralt (1849–1943), eines Schülers von Carl Spitzweg und Christian Morgenstern, und seiner Ehefrau Maria, geborene Julier, geboren. Willy Moralt wird häufig als Großneffe Spitzwegs bezeichnet, ist aber mit ihm nicht verwandt, da er der Großneffe der Ehefrau von Spitzwegs Bruders Eduard (1811–1884), Angelika geb. Moralt (1819–1873), war. Haupterbe des 1885 kinderlos verstorbenen Spitzweg war sein Neffe Otto Spitzweg (1843–1921), doch später erhielt auch Moralt einige Skizzenbücher und Vorzeichnungen Spitzwegs. Mit 15 Jahren unternahm er lange Reisen nach Württemberg, Baden und ins Elsass. Der Vater, der sein Talent erkannte, schickte ihn an die Akademie der Bildenden Künste in München, wo er Schüler von Karl Raupp wurde. Nach zweijährigem Studium erhielt Moralt für im Glaspalast ausgestellte Landschaftsbilder die Bronzene Ehrenmedaille. Freund und finanzieller Unterstützer war ihm der Kunsthändler Demeter. Moralt lebte in München, Buttermelcherstraße 9, später Hans-Sachs-Straße 1. Am 25. Januar 1907 heiratete Moralt gegen den Willen beider Eltern Anna, gen. "Anita" Schmidt in London. Nach mehreren Reisen erkrankte Moralt an einem dauerhaften Lungenleiden. Auf der Internationalen Kunstausstellung 1924 wurde ihm die Goldene Medaille verliehen. Während des Zweiten Weltkriegs verlor er nach einem Bombenangriff seine Münchener Wohnung. Daraufhin zog er nach Lenggries, wo er am 18. Februar 1947 verstarb. Quelle:http://wikipedia.org

 
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