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Der Besuch des Hopfenbaron

43,5 x 66 cm, Öl auf Leinwand, signiert unten rechts. Louis Braun studierte erst am Polytechnikum, dann an der Kunstschule zu Stuttgart. 1857 wurde er in Stuttgart Mitglied des Corps Stauffia.[1] 1859 ging er nach Paris, wo er Schüler von Horace Vernet wurde, der auch deutlichen Einfluss auf sein späteres Schaffen ausübte, und 1860 nach München. Im Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 begleitete Louis Braun die österreichischen Truppen. Er fertigte eine Reihe von Aquarellen mit Kampfeindrücken und drei Schlachtenbilder im Auftrag Kaiser Franz Josephs. Graf Hunolstein, ein kunstsinniger Adeliger, beauftragte Braun daraufhin mit der Schaffung eines Gemäldezyklus zur Geschichte seiner Familie. Der Kunstmaler führte diesen Auftrag in Nürnberg aus. Hier ließ er sich von der mittelalterlichen Stadt stark inspirieren und malte auch das „Turnier von Nürnberg“, ein Ereignis aus dem Jahre 1496. Braun begab sich in den Feldzügen 1866 und 1870–71 studienhalber, und um Eindrücke zu sammeln, auf die Kriegsschauplätze. Er spezialisierte sich mehr und mehr auf die Militärmalerei. Im Auftrag des Großherzogs Friedrich Franz II. von Mecklenburg fertigte der Künstler mehrere Szenen aus dem Kampfgeschehen des 2. Preußischen Reservekorps von 1866, die wegen ihrer „großen Lebendigkeit und flotten Behandlung des Themas“ Anerkennung fanden. Danach erhielt Braun den Auftrag einen Fries am Rathaus von Ulm zu gestalten. Zahlreiche Gemälde fertigte Louis Braun auch über Ereignisse aus dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, teilweise wieder im Auftrag des Herzogs von Mecklenburg, der zu seinen Bewunderern gehörte. Die diesbezüglichen Bilder wurden später oft in den einschlägigen Gedenkwerken über diesen Waffengang verwendet und machten den Künstler sehr populär. Später malte er auch noch einen aus 23 Bildern bestehenden Zyklus über die Kämpfe der Bayerischen Armee 1870–71, von ihrem Ausmarsch bis zu ihrem feierlichen Einzug in München.[2] Brauns bekannteste Kriegsbilder von 1870/71 sind: „Schlacht bei Wörth“, „Kapitulation von Sedan“, „Angriff der Württemberger Kürassiere am Mont Mesly vor Paris“, „Einzug der mecklenburgischen Truppen in Orleans" und "Einzug der deutschen Armee in Paris“. Quelle:http://wikipedia.org

 
 
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