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Johann Sperl 1840 München - 1914 München

Mädchen sitzend in einer Blumenwiese 28 x 42 cm Öl auf Holz Johann Sperl wurde 1840 als einziges Kind protestantischer Eltern in Buch bei Nürnberg geboren. Der Vater stammte aus Erbenreut bei Gräfenberg, arbeitete im Sommer als Tagelöhner bei den Bauern der Umgebung und im Winter als Holzarbeiter im Reichsforst bei Nürnberg. Die in Buch geborene Mutter musste als Haushaltshilfe zum recht bescheidenen Unterhalt mit beitragen. Die Familie wohnte in einem kleinen Nebenhaus eines Bauernhofes. Sperl wurde unter dem amtlichen Namen Spörl geboren. Ende 1882 siedelte Sperl nach Kraiburg am Inn über, das ihm Freunde wegen seiner schönen Lage empfohlen hatten. 1883 zog Sperl mit Wilhelm Leibl in dessen neu errichtetes Atelier nach Bad Aibling. Im Mai 1899 unternahm Sperl eine Reise nach Italien, er war in Florenz, Siena und Venedig. Die Reise in den Süden konnte ihm keine neuen Impulse vermitteln. Am 24. Mai 1910, einem heißen Frühlingstag, brach der bis dahin ganz in seiner Malerei aufgehende Sperl im Alter von fast siebzig Jahren vor der Staffelei inmitten einer blühenden Wiese oberhalb Kutterlings zusammen. Er hatte einen Schlaganfall erlitten, der zu einer teilweisen Lähmung der rechten Körperhälfte führte. Am 23. Juli 1914,[1] wenige Tage vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, verstarb Johann Sperl. Der letzte Wunsch wurde ihm erfüllt: Man begrub ihn auf dem Hauptfriedhof in Würzburg neben dem Freund Wilhelm Leibl in der I. Abteilung, 50 Meter südlich der Aussegnungshalle Quelle:http://wikipedia.org

 
 
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