Wilhelm Schütze

Wilhelm Schütze

Der Künstler

Wilhelm Schütze wird 1840 in Kaufbeuren geboren und nimmt 1859 sein Studium an der Kunstakademie München bei Alexander (Sandor) Wagner auf. Als freier Maler lässt sich Schütze später in seiner Studienstadt nieder. Besondere Bekanntheit erlangt er aufgrund seiner einfühlsam geschilderten, humorvollen Genreszenen mit Kindern des bäuerlichen und höfischen Lebens. Bei den meist vielfigurig gestalteten Bildern sind alle Personen individuell charakterisiert. Durch Gesten und Gebärden werden insbesondere das Verhalten und die Eigenschaften der Kinder treffend wiedergegeben. Schützes Werk ist gekennzeichnet durch eine sanfte Modellierung seiner Figuren sowie seine sorgfältig abgetönten, aber doch leuchtenden Farben. Eine besondere Rolle bei Schützes Bildern spielt die Beleuchtung: Mit lockeren Pinselstrichen setzt der Künstler einzelne kleine Farbflächen neben- und übereinander. Sie ergeben ein feines lebendiges Licht- und Schattenspiel ohne dabei die klare Kontur der einzelnen Bildgegenstände aufzulösen. Maltechnisch ist Wilhelm Schütze der "Münchner Schule" zuzurechnen, wobei sich auch Einflüsse der "Wiener Schule" bemerkbar machen. Schütze stirbt 1898 mit nur 58 Jahren in München. Trotz seines frühen Todes brachte er ein breit gefächertes Werk hervor, das neben Genrebilder, Landschaftsdarstellungen und Stillleben auch Porträts und Lithographien umfasst. Bilder von Schütze befinden sich unter anderem in der Neuen Pinakothek in München und in der Städtischen Kunstsammlung Chemnitz.

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Wilhelm Schütze 1840 - 1898
Galerie Gabelsberg GmbH
Gabelsbergerstr. 19
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